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Hunderte Jobs in Jänschwalde gefährdet

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Mit dem vorläufigen Tagebau-Stopp in Jänschwalde sind Hunderte Arbeitsplätze in Gefahr. Das befürchtet die Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie. Sie sucht derzeit mit der Leag nach Lösungen, wie die Folgen für die Betroffenen abgemildert werden könnten.

Denkbar sind der Abbau von Überstunden und der Einsatz an anderen Standorten, um die Kraftwerkversorgung aus anderen Gruben sicherzustellen. Im Tagebau Jänschwalde sind rund 700 Kumpel tätig, das benachbarte Kraftwerk hat 1.000 Beschäftigte. Die Gewerkschaft kündigte Aktionen und Mahnwachen an.

Umweltschützer hatten den vorläufigen Stopp erwirkt. Sie sehen besonders geschützte Gebiete wie Moore gefährdet. Mit der Klage wollen sie eine weitere Ausbreitung des Tagebaus in Richtung Norden verhindern und die Umgebung vor dem Austrocknen schützen.