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IG Metall Ostsachsen verschärft Gangart gegenüber Bombardier

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IG Metall Ostsachsen verschärft Gangart gegen­über Bombar­dier. Nach dem ergeb­nis­losen Gespräch mit Deutsch­land-Chef Fohrer fordert die Gewerk­schaft die schnellst­mög­liche Aufnahme von Tarif­ver­hand­lungen zur Siche­rung des Görlitzer Stand­orts. Sollte sich die Geschäfts­füh­rung verwei­gern, werde über Streiks nachge­dacht, so IG Metall-Bevoll­mäch­tigter Jan Otto.

Beschäf­tigte und IG Metall haben ihre Forde­rung bekräf­tigt: Arbeits­plätze und Kompe­tenzen erhalten. Gleich­zeitig mahnten sie Maßnahmen zur Zukunfts­si­che­rung an. Seit über einem Jahr würden die Görlitzer Beschäf­tigten über ihre Zukunft im Unklaren gelassen, warf Betriebs­rats­vor­sit­zender René Straube der Konzern­spitze vor. Bombar­dier will seine ostdeut­schen Stand­orte umstruk­tu­rieren. Das könnte jeden vierten Arbeits­platz in Görlitz kosten.

Derzeit arbeiten rund 1.900 Beschäf­tigte im Werk.