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Im 30-Minuten-Takt von Cottbus nach Berlin

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Im  30-Minuten-Takt von Cottbus nach Berlin. Das wird voraussichtlich ab Ende 2027 möglich sein. Dann soll das zweite Gleis zwischen Cottbus und Lübbenau in Betrieb genommen werden. Die Deutsche Bahn will Ende 2026 mit den Bauarbeiten beginnen.  Die Kosten für den 29 Kilometer langen Abschnitt betragen rund 265 Millionen Euro. Die Finanzierungsvereinbarung wurde einen Tag vor dem Erlass der Haushaltssperre durch den Bund unterschrieben und heute medienwirksam im Bahnhof Lübbenau übergeben.

Mit dem Projekt ist auch die Modernisierung der Bahnstationen Raddusch, Kunnersdorf und Kolkwitz verbunden.  Zugleich wird die Anbindung an das neue ICE-Instandhaltungswerk in Cottbus verbessert, das bis 2026 komplett fertiggestellt ist.

Länger dauert es dagegen noch zwischen Cottbus und Görlitz. Der Abschluss der Planungen für den Ausbau und die Elektrifizierung verschiebt sich laut Bundesverkehrsministerium um drei Jahre auf 2034.  Es wird derzeit davon ausgegangen, dass dieser Abschnitt erst 2040 zweigleisig befahrbar ist – und damit 95 Jahre seit dem Abbau des zweiten Gleises durch die Russen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

Für das zweite Gleis zwischen Cottbus und Lübbenau müssen sechs Brücken und 18 Durchlässe erneuert, Bahnsteige verlängert und Schallschutzwände errichtet werden.

 

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