• Stadthafen Senftenberg. Foto: Archiv

    Stadthafen Senftenberg. Foto: Archiv

"Im Lausitzer Seenland wird plötzlich bayrisch gesprochen"

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Nur noch wenige Tage, dann beginnen bei uns in der Oberlausitz die heiß ersehnten Sommerferien. Die Schüler in der Niederlausitz lassen schon seit drei Wochen die Seele baumeln. Wenn Sie in diesem Sommer einen Ausflug oder den Urlaub im Lausitzer Seenland geplant haben, dann wundern Sie sich nicht, wenn an vielen Ecken bayrisch gesprochen oder geschwäbelt wird.

Das Lausitzer Seenland ist in diesem Sommer ein Anziehungspunkt für viele neue Urlauber. Sie kommen aus Süddeutschland und Nordrhein-Westfalen. Es gebe eine extreme Nachfrage, so die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland, Kathrin Winkler: "Und plötzlich wird im Seenland bayrisch gesprochen".

Plinsen statt Paella

Senftenberger See  statt Gardasee, Radtour statt Riviera,  Ferienwohnung statt Finca. Plinsen statt Paella. Der Corona-Sommer zieht Gäste an, für die das Lausitzer Seenland bislang irgendwo im Osten lag. Schon vor den Sommerferien seien viele Urlauber aus Süddeutschland  gekommen, freut sich Winkler. Sie haben Tuchfühlung genommen.

Aktivangebote und Preise ziehen

 Urlauber können Radtouren unternehmen,  auf den Seen rudern, paddeln und segeln oder mit dem Quad  sich auf Abenteuertour begeben.  Es sind die Aktivangebote, die reizen, und die Strände, die nicht überfüllt sind.  Und die Preise, die deutlich unter denen an Nord- und Ostsee liegen.  Die Tourisitiker wollen die Urlaubswelle weiterziehen  in den Herbst und Winter. Sie stellen derzeit spezielle Angebote zusammen.

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Reporter Knut-Michael Kunoth

Kathrin Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenlandes