Immer mehr Spielsüchtige im Freistaat
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In Sachsen waren im vergangenen Jahr gut 700 Menschen wegen ihrer Glücksspiel-Sucht in Behandlung. Das entspricht einem Anstieg von etwa zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so heute die Sächsische Landesstelle gegen Sucht-Gefahren. Die Dunkel-Ziffer sei noch größer. Besonders hoch sei das Sucht-Potenzial beim Automatenspiel in Spielhallen. Rund 80 Prozent der Süchtigen hätten damit ein Problem. Ebenfalls hochgerechnet wurde in dem Bericht die Zahl der möglichen Menschen mit „problematischem Mediengebrauch“, worunter vor allem auch Online- und Computerspielsucht zusammengefasst sind. Rund 25.000 Menschen könnten im Freistaat davon betroffen sein.