Impfzentren schließen - Köpping dankt Angestellten

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13 Standorte, 8 Monate Betrieb, 2 Millionen Impfungen: Zum geplanten Ende der Impfzentren in Sachsen Ende September hat Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag noch einmal ein Zentrum besucht. Bei ihrem Termin in Pirna dankte sie stellvertretend allen Angestellten der sächsischen Impfzentren für ihren Einsatz in den vergangenen Monaten. "Alle gemeinsam haben eine riesige Mammutaufgabe gestemmt, die im Herbst 2020 begann. Viele von ihnen haben auf freie Tage, Urlaub verzichtet und sogar über Weihnachten und Neujahr hinweg durchgearbeitet", sagte sie laut Mitteilung.

Der Impfbetrieb habe sich schnell eingespielt, es habe auch viel Lob von Bürgerinnen und Bürgern für den professionellen Ablauf gegeben. "Ich kann das Lob nur bestätigen. Auch ich war bei meiner eigenen Impfung sehr angetan von der guten Organisation und der Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

Der Betrieb in den 13 Impfzentren war am 11. Januar gestartet. In jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt hatte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Auftrag des Freistaats einen Standort eingerichtet. Die höchste Tagesleistung wurde laut Gesundheitsministerium am 18. Mai erreicht, als in allen Impfzentren zusammen 16 494 Menschen geimpft wurden. Zuletzt waren es noch 2000 bis 4000 Pikse pro Tag. Nach Schließung der Impfzentren sollen Ärzte im Regelbetrieb die Immunisierungen übernehmen.  Am Donnerstag werden die letzten Impfungen durchgeführt, einige Impfzentren haben bereits eher geschlossen. (dpa)