• Am 1.9.1989 hatte sich ein Zug von 15 bis 20 engagierten Christen an der Dorfkirche Arnsdorf formiert. Sie zpgen mit einem Plakat, auf dem Frieden in verschiedenen Sprachen steht, durch das Dorf zur Krankenhauskirche. An der Spitze der damalige Arnsdorfer Varkanzvertreter Pfarrer Littig im Talar. Der Bürgermeister hatte die Demonstration genehmigt. Foto: kmk

    Am 1.9.1989 hatte sich ein Zug von 15 bis 20 engagierten Christen an der Dorfkirche Arnsdorf formiert. Sie zpgen mit einem Plakat, auf dem Frieden in verschiedenen Sprachen steht, durch das Dorf zur Krankenhauskirche. An der Spitze der damalige Arnsdorfer Varkanzvertreter Pfarrer Littig im Talar. Der Bürgermeister hatte die Demonstration genehmigt. Foto: kmk

In Bautzen wird an den Aufbruch 89 erinnert

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In Bautzen wird heute an den Beginn der friedlichen Revolution vor 30 Jahren erinnert. Heute um 18 Uhr gibt es einen ökumenischen Gottesdienst in der Maria-Martha-Kirche.  Dort sei damals mit zwei großen Veranstaltungen die politische Wende auch im Kreis Bautzen eingeleitet worden, so Landrat Michael Harig.

Der Gottesdienst ist nur eine von mehreren Veranstaltungen zum Umbruch 89 und Aufbau in den 90er Jahren. Dem Thema sind auch zwei Ausstellungen gewidmet. Zeitzeugen wollen in Podiumsdiskussionen ihre Erlebnisse schildern – am 5. November in Bautzen und am 21. November in Hoyerswerda.

Zu Wort kommen auch Menschen aus 16 Städten und Gemeinden im Kreis Bautzen.  Das Landratsamt hat dafür  eine Kampagne in den sozialen Medien gestartet.  Weitere Beiträge sollen veröffentlicht werden.  Einwohner können ihre Erinnerungen in Wort und Bild  an das Landratsamt schicken – am besten per Email:  aufbruch89@lra-bautzen.de

Audio:

Mehr als 40 zum Teil unveröffentlichte Aufnahmen der Fotografin werden im Landratsamt Bautzen gezeigt. Sie hat Momente in den Jahren nach der Wende festgehalten – unter dem Titel „Auferstanden aus Ruinen“. Reporter Knut-Michael Kuno