• Foto: Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH

Insel im Senftenberger See teilweise verrutscht - Ursache noch unklar

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In einem gesperrten Bereich des Senftenberger Sees ist ein Teil einer Insel weg gerutscht. Menschen wurden nicht verletzt, teilte die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mit.

Passiert ist das Ganze am Donnerstagmorgen. Experten des Landes Brandenburg und der Gesellschaft waren den ganzen Tag vor Ort.

Bootsfahrer und Badegäste sollten unbedingt die gesperrten Bereiche meiden, sagte eine Sprecherin.

Am Freitag werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Mit einer Drohe werden Fotos gemacht. In der nächsten Wochen sind laut einer Sprecherin Messungen in die Tiefe geplant.

Details zum Vorfall sind auch hier zu finden.

Hier finden Sie die Information der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH vom Freitag:

Senftenberg. Nachdem es am Morgen des 13. Septembers zu einer lokalen Rutschung im westlichen Ufer der Insel im Senftenberger See gekommen war, sind nun erste Maßnahmen eingeleitet worden.
Es wurde eine temporäre Sperrung des westlichen Seebereichs in Richtung Niemtsch vorgenommen (Niemtscher Bucht). Diese Teilsperrung wird in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Bauen und Verkehr Brandenburg (LBV), dem Landesamt für Umwelt Brandenburg (LfU) und der LMBV mit einer zusätzlichen Bojenkette gekennzeichnet. Damit wird sichergestellt, dass die gesperrte Wasserfläche nicht genutzt wird. Am Strand weisen außerdem Hinweisschilder auf diese Sperrung hin.

Es wurde keine Sperrung des gesamten Senftenberger Sees vorgenommen, auch der Stadthafen Senftenberg ist von der geotechnischen Sperrung nicht betroffen.

Sowohl die Wasserschutzpolizei als auch die geotechnischen Sachverständigen werden verstärkt Kontrollen zu Sicherheits- bzw. Dokumentationszwecken am See durchführen. Um die Rutschung in ihrem Ausmaß einordnen zu können, werden Luftaufnahmen und Lotungen benötigt, die in den nächsten Tagen und Wochen durchgeführt werden.

Die LMBV verweist auf die Beachtung der ausgewiesenen Sperrbereiche im Bereich der Bergbaufolgeseen. Das Betreten der Sperrbereiche ist verboten.