Insolvenzantrag für Erlebniswelt Krauschwitz
Für die Erlebniswelt Krauschwitz ist Antrag zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt worden. Als Gründe nannte Insolvenzverwalter Martin Dietrich stark gestiegene Energie- und Gaskosten sowie höhere Löhne. Er verwies zugleich auf rückläufige Besucherzahlen aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Folgen der Corona-Pandemie. Zudem bestehe für die rund 25 Jahre alte Schwimmbadtechnik „beträchtlicher Revisionsbedarf“.
Rund 18 der 30 Beschäftigten sollen weiterbeschäftigt und ein Sanierungsprozess angestoßen werden. Ziel sei, den Betrieb der Erlebniswelt mit einem tragfähigen Unternehmenskonzept langfristig zu sichern. Der Insolvenzverwalter ist im Gespräch mit der Gemeinde Krauschwitz und dem Landkreis Görlitz. Außerdem soll nach externen Partnern Ausschau gehalten werden. Eine ausreichende Liquidität stehe zur Verfügung.
Die Erlebniswelt Krauschwitz ist derzeit geschlossen. Saunadorf, Wellness- und Beauty-Center sowie die Gastronomie sollen am 23. Juli wieder geöffnet werden – und zeitnah auch das Solebad.