Intensivtäter in Görlitz zu Haftstrafe verurteilt
Das Amtsgericht Görlitz hat einen syrischen Intensivtäter zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Er wurde in rund 30 von mehr als 60 Fällen schuldig gesprochen. Dabei ging es um Diebstähle, Bedrohung, Sachbeschädigungen, Drogen, Hausfriedensbruch und versuchte Nötigung.
Polizisten hatten bei ihm ein Fahrrad sichergestellt, weil er dafür keinen Eigentumsnachweis vorzeigen konnte. Daraufhin wollte er ein Neues. Er klaute ein Rad im Polizeirevier Görlitz. Anschließend stieg er bei der Görlitzer Berufsfeuerwehr ein. Daran konnte er sich nicht mehr erinnern. Sechs Silberlöffel in einer Schatulle hatten ihm gefallen. Er habe sie mitgenommen, aber nicht gestohlen, verteidigte er sich. Der Syrer kletterte in die Nikolaischule. Sein Kommentar: ich wollte meine Kinder sehen.
Zwei Fälle trennte der Richter ab. Sie werden gesondert verhandelt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.