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Görlitzer Kaufhaus - Interessenausgleich angestrebt

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Im Konflikt zwischen dem Görlitzer Kaufhausinvestor Stöcker und dem Denkmalschutz wird ein Interessensausgleich angestrebt. Es gehe darum, einen Weg zwischen einerseits den wirtschaftlichen Interessen und andererseits den Denkmalschutzvorgaben zu schaffen, sagte Oberbürgermeister Octavian Ursu nach einem Gespräch mit den Beteiligten.  „Es wurde sehr lösungsorientiert darüber diskutiert. Die herausragende Bedeutung des Projektes für die künftige Stadtentwicklung ist allen Beteiligten bewusst.“

Stöcker will für sein Projekt zwei unsanierte Stadtvillen abreißen lassen. Er braucht Platz für eine Lieferzufahrt zum Kaufhaus. Außerdem geht es um die Erweiterung des Parkhauses „City Center Frauentor“.  „Wenn ich da die Zufahrt nicht hinbauen kann, dann lassen wir die Finger von dem Görlitzer Projekt.“ sagte uns der Unternehmer vor wenigen Wochen. Er habe die Objekte nicht gekauft, um der Stadt zwei Bürgerhäuser zu erhalten, sondern um dieses Projekt verwirklichen zu können.

Es soll bald ein weiteres Gespräch geben. Die Stadtverwaltung versteht sich dabei als Moderator.

Mitglieder des Vereins „Wächterhaus“ sind gegen den Abriss der beiden Häuser. Sie hatten kürzlich für den Erhalt demonstriert.