IS-Mädchen aus Pulsnitz beteuert: „Ich habe nicht getötet“
Das IS-Mädchen aus Pulsnitz hat Heimweh. Von ihr gehe keine Gefahr aus. Sie habe sich um den Haushalt ihres Ehemanns gekümmert, sagte die 16-Jährige einem Vernehmer-Team des Bundeskriminalamtes. Sie will weder gekämpft noch gefoltert oder getötet haben, schreibt „Die Welt“.
Die Pulsnitzerin wurde vor drei Monaten im Irak festgenommen. Bei ihr war ein Gewehr gefunden worden. Ihr droht bei einer Verurteilung eine langjährige Gefängnisstrafe oder sogar die Todesstrafe. Eine schnelle Rückkehr des Pulsnitzer IS-Mädchens nach Deutschland ist nicht absehbar. Deutschland und Irak haben kein Auslieferungsabkommen.
Linda W. hatte im Sommer 2016 ihre Heimatstadt verlassen, war nach Istanbul geflogen. Dort verlor sich ihre Spur. Zuvor war sie offenbar zum Islam übergetreten.