• Schäfer Martin Just drängt zur Eile. Wölfe haben schon 80 Tiere auf seiner Weide gerissen. Foto: kmk

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Jäger und Weidetierhalter fordern Wolfsquote

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Jäger und Weidetierhalter aus Sachsen haben  eine feste Wolfsquote und eine unbürokratische Regelung zum Abschuss von Problemwölfen gefordert – außerdem eine höhere Entschädigung  bei Wolfsrissen. Rund 50 Betroffene redeten gestern Abend in Kosel bei Niesky Klartext mit Ministerpräsident Michael Kretschmer.  Viele fühlen sich im Stich gelassen.

Ministerpräsident Kretschmer versprach, sich beim Bund für eine Gesetzesänderung einzusetzen und auf Landesebene für eine schnelle unbürokratische  Entschädigungsregelung. "Wenn ein Wolf gefährlich wird für Menschen und Weidetiere, muss man ihn entnehmen können. Ich bin Ihr Verbündeter", so Kretschmer.

Audio:

Reporter Knut-Michael Kunoth

Ein Jäger fordert eine Wolfsquote, so wie sie Frankreich eingeführt hat

Christian Berndt, ehemals langjähriger Chef des Jagdverbandes Niederschlesische Oberlausitz, kritisiert die derzeit geltende Regelung zum Abschuss von Problemwölfen

Ministerpräsident Michael Kretschmer: "Ich bin Ihr Verbündeter".