Jugendamt im Kreis Bautzen schlägt Alarm
Das Jugendamt des Kreises Bautzen schlägt Alarm. Die Zahl der sogenannten Kindeswohlgefährdungen steigt. So wurden im vergangenen Jahr 1.300 Fälle bekannt. Das sind zehn Prozent mehr als 2022. Das Amt geht auch künftig von einem Anstieg von zehn Prozent pro Jahr aus.
Das Kind verwahrlost. Gewalt in der Familie, ständige Wutausbrüche und Bedrohungen -immer häufiger muss das Jugendamt aktiv werden. Die Zahl der Erziehungsberatungen hat sich mehr als verdoppelt. Die betroffenen Kinder aus ihrem Umfeld zu nehmen, ist das letzte Mittel. Sie kommen dann meist zu Pflegeeltern. Angesichts des steigenden Bedarfs werden im Kreis Bautzen Pflegefamilien gesucht. Die nächste Infoveranstaltung für Interessenten findet am 2. September statt.
Mehr dazu auf der Internetseite des Landkreises (www.landkreis-bautzen.de/pflegeltern)