Junge Leute aus der Neiße-Region geben Antworten auf Klimawandel
Erwachsene, Jugendliche und Kinder aus der Neiße-Region haben sich mit den Folgen des Klimawandels auseinandergesetzt. In einem zweijährigen Projekt mit dem Titel „Transgea“ suchten die deutschen und polnischen Teilnehmer Antworten auf die Frage, wie der Einzelne die Folgen der Erderwärmung etwas mildern kann. Projektbeteiligte gingen in Schulen und Jugendeinrichtungen, z.B. in Görlitz.
Frank Fuchs zeigt auf eine Broschüre. Darin sind die Ergebnisse von zwei Jahren Arbeit zusammengefasst – in deutscher und polnischer Sprache. Fuchs ist Projektmanager der Sapos gGmbH Görlitz, einer von fünf Partnern des Projekts „Transgea“. Angesprochen wurden verschiedene Zielgruppen - ältere und junge Menschen. Projektbeteiligte gingen in Schulen und Jugendeinrichtungen, z.B. in Görlitz. „Wir haben gezeigt, wie jeder persönlich dazu beitragen kann, grüne und blaue Infrastruktur aufzubauen und zu erhalten“, schildert Fuchs.
Mit den Kindern wurden Insektenhotels gebaut und Hochbeete angelegt. Dächer und Wände wurden begrünt. Die polnischen Teilnehmer pflanzten Straßenbäume. Wissenschaftler des Instituts für Meteorologie und Wasserwirtschaft Breslau erstellten u.a. Klimakarten für die Region und schufen damit eine solide Basis für das Projekt.
Die Ergebnisse das „Transgea“-Projektes sollen weiter genutzt werden. Das Nachfolgeprojekt beginnt am 1. Juli.
Mehr zum Projekt: www.transgea.eu