Justizminister will besseren Schutz vor Abo-Fallen bei Handy-Apps
Auch hier in Sachsen sind schon viele Smartphone-Besitzer in eine Abofalle getappt, nach dem sie sich kostenlose Apps runtergeladen haben. Auffallen tut das in den meisten Fällen erst, wenn in der Telefonrechnung "Entgelte für Leistungen Dritter" abgerechnet werden. Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow will sich heute bei seinen Amtskollegen auf der Justizministerkonferenz für einen besseren Schutz der Verbraucher einsetzen. Denn viele rechtliche Fragen sind momentan noch offen. Geklärt werden muss z.B., ob ein Klick auf einen Werbebanner in einer App schon ausreichend für einen rechtlich bindenden Vertrag sein kann. Auch die Verbraucherzentrale Sachsen verzeichnet immer mehr Fälle, in denen Kunden zu misteriösen Abogebühren beraten werden. Den Betroffenen wird geraten, der Rechnung zu widersprechen. Teilweise ist das allerdings ein langwieriger Prozess, da die Drittanbieter oft keine ladungsfähige Adresse in Deutschland haben.