Kamenz wird IT-Zentrum Sachsens - Vereinbarung geschlossen
Kamenz wird die IT-Zentrale Sachsens. Dafür soll ein jetzt noch als Gymnasium genutztes Gebäude am Flugplatz umgebaut werden. Der Freistaat wird die Immobilie kaufen. Eine rechtsverbindliche Vereinbarung übergab heute Finanzminister Georg Unland dem stellvertretenden Landrat Udo Witschas.
In Kamenz wird voraussichtlich 2022 der Staatsbetrieb Sächsische Informatikdienste die Arbeit aufnehmen. Außerdem entsteht ein Bildungs- und Tagungszentrum. In Kamenz sollen dann alle Landesbediensteten geschult werden, die mit Rechentechnik zu tun haben – mehr als 1.000 Beschäftigte im Jahr.
Die Gesamtkosten bezifferte Unland mit über 20 Millionen Euro. Neben Kauf und Umbau des Gebäudes sind darin auch die Sanierungskosten für die Ertüchtigung der Kamenzer Lessingschule enthalten, die künftig wieder als Gymnasium genutzt wird – die Voraussetzung für den Freizug des Schulgebäudes am Flugplatz. Im Frühjahr soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Wenn alles nach Plan laufe, könne dann das Gebäude im Frühherbst 2020 an den Freistaat übergeben werden, so der stellvertetende Landrat Udo Witschas.