Kamenzer Oberbürgermeister hat weiter „Bock auf OB“
Der Kamenzer Oberbürgermeister Roland Dantz würde am liebsten 20 weitere Jahr im Amt bleiben. Er würde wieder kandidieren, wenn er dürfte, sagte er am Abend auf dem Neujahrsempfang im Rathaus. Die Dienstzeit von Dantz geht in diesem Jahr zu Ende. Er wird im Sommer 67 Jahre alt.
In Sachsen liegt die Grenze für die Wahl bei 65 Jahren. (Sächsische Gemeindeordnung, § 49: Für das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters darf nicht gewählt werden, wer das 65. Lebensjahr vollendet hat). Diese künstlich gesetzte Altersgrenze wirke wie aus der Zeit gefallen, sie werde nicht gebraucht, so der OB.Er habe „Bock“ drauf, weiter Oberbürgermeister von Kamenz zu sein. Für ihn gebe es dafür viele Gründe.
OB-Wahl in Kamenz ist im September. Bis dahin will Dantz alles tun, „dass keine Abschiedsstimmung aufkommt“. Als Projekte in seiner verbleibenden Amtszeit nannte er z.B. die Sanierung des Jahnsportplatzes und die Erweiterung des Lessing-Museums.
An den Kamenzern schätze er die Lust am Machen. Stolz ist Dantz auch darauf, dass sich die Stadt gegen die Ausgrenzung anderer Meinungen stelle. „Brandmauern nützen nur jenen, die sie errichten wollen.“