Kanzler in Schwarzheide - "Stromproduktion auf 800 Terrawattstunden erhöhen"

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Bundeskanzler Olaf Scholz hat den geplanten Ausbau der Stromproduktion bei einem Besuch von BASF Schwarzheide bekräftigt. Sie soll bis Ende des Jahrzehnts auf 800 Terawattstunden  in Deutschland erhöht werden. "Wir wollen dafür sorgen, dass 80 Prozent davon aus Erneuerbaren Energien stammen."

Scholz hatte heute Nachmittag die Anlage zur Herstellung von Kathodenmaterial für die Batterieherstellung in Schwarzheide besichtigt. Die Anlage  wird derzeit errichtet. Sie soll zum Jahresende in Betrieb gehen.

 BASF will die Führung im Recycling von Lithium-Ionen-Batterien für die Autoindustrie übernehmen. Das werde gelingen, wenn die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, sagte BASF-Vorstandschef Martin Brudermüller.

Am Standort des Chemiekonzerns in Schwarzheide wird außerdem eine  Prototypanlage für Batterierecycling errichtet. Ziel sei es, führend im Recycling von Lithium-Ionen-Batterien für die Autoindustrie zu werden. "Der Standort zeigt, dass Transformation in Deutschland gelingt", so  Brudermüller.

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Bundeskanzler Olaf Scholz

BASF-Vorstandschef Martin Brudermüller