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Kein Radon-Alarm in Bautzener Kitas

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In den Bautzener Kitas besteht keine Gefahr durch Radon. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des sächsischen Umweltamtes. Zwar konnte das radioaktive Gas in verschiedenen Konzentrationen in den Einrichtungen nachgewiesen werden, der Grenzwert wurde aber in Gruppenräumen nicht überschritten.

Eine leicht erhöhte Radon-Konzentration konnte dagegen nur in Funktions-, Keller- und Sanitärbereichen gemessen werden – so zum Beispiel in der Kita „Löwenzahn“, „Sebastian Kneipp“ oder „Benjamin Blümchen“.

Die Stadtverwaltung weist zudem darauf hin, dass Radon ein natürliches Gas sei, dass sich in hohen Konzentrationen in der Bodenluft befinde. Erst bei einer Vermischung mit der Außenluft könne die Intensität gesenkt werden. Trifft das Gas aber auf ein Gebäude, könne diese Vermischung unterbrochen werden. Um die Konzentration zu senken, setzt die Stadt auf regelmäßiges Lüften der betroffenen Räume oder eine Abführung durch spezielle „Radon-Brunnen“. Auch undichte Stellen im Gebäude, durch die das Gas eintreten kann, sollen verschlossen werden.

Für die Kinder habe aber zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden, heißt es weiter. Mit einer Langzeitmessung sollen die Ergebnisse nun weiter überprüft werden.