Keine gute Bilanz für Kriminelle in der Oberlausitz
Schlechte Karten für Kriminelle in der Oberlausitz. Die Zahl der registrierten Straftaten in den Landkreisen Bautzen und Görlitz ist im vergangenen Jahr auf ein historisches Tief gesunken. Demnach wurden 2021 rund 32.200 Straftaten verübt. Das waren gut 1.100 Fälle weniger als im Vorjahr, geht aus der heute vorgestellten Kriminalstatistik der Polizeidirektion Görlitz hervor.
Ein Schwerpunkt bildet dabei die Grenz-Region. Gut jede dritte Straftat geschah an der Grenze. Insgesamt konnten 2021 knapp 65 Prozent aller Straftaten aufgeklärt werden. Damit liegt die PD Görlitz mehr als fünf Prozent über dem sachsenweiten Durchschnitt.
Zudem sanken die Fallzahlen der Eigentumskriminalität in den Gemeinden an der Grenze zu Polen. Wurden 2020 noch knapp 3797 Fälle registriert, waren es im Vorjahr 3267 Fälle. In den Gemeinden entlang der tschechischen Grenze gingen die Fallzahlen um 82 Fälle zurück, was einem Minus von 10,4 Prozent entspricht.