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Keine „Kohlemillionen“ für A 4 und Fahrdraht Dresden-Görlitz!

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Der Vorschläge der Landräte von Bautzen und Görlitz, die restlichen 300 Millionen Euro aus dem Strukturmittelfonds  zur Finanzierung des Ausbaus der A 4 und der Elektrifizierung der Strecke Bischofswerda – Görlitz  zu verwenden, stößt bei Bürgermeistern im nördlichen Teil des Landkreises Görlitz auf Ablehnung. Das sagte uns der Sprecher der Lausitzrunde und OB von Weißwasser, Torsten Pötzsch. 

Moderne Infrastruktur sei eine wichtige Voraussetzung, „damit was losgeht“ in der Region.  „Sie soll aber an einer Stelle geschaffen werden, die mit der Kohleausstiegsregion nichts zu tun hat, die viel zu weit weg ist.“ Außerdem seien Ausbau und Elektrifizierung Bundesaufgabe. Das sei nicht nur seine Meinung, sondern auch die von den in der Lausitzrunde vertretenen Bürgermeistern.

Was beim Strukturwandel in Brandenburg besser läuft,  welche Fehler in Sachsen gemacht wurden – das Interview dazu können Sie hier im Interview mit Pötzsch hören.

Gestern kam die Große Lausitzrunde zu einer außerordentlichen Sitzung in Weißwasser zusammen. Die Teilnehmer zogen Bilanz  vier Jahre nach Erlass des Strukturstärkungsgesetzes. Die Lausitzrunde ist ein Bündnis von mehr als 50 Bürgermeistern und Amtsdirektoren der sächsischen und brandenburgischen Lausitz. Sie treffen sich regelmäßig in kleiner und großer Runde.

 

Audio:

Knut-Michael Kunoth im Gespräch mit Torsten Pötzsch