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„Keine Lösung von der Stange“ in Lauchhammer

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Das Schicksal von 200 Beschäftigten und mehreren Anwohnern in Lauchhammer ist nun zum Thema für die Landesregierung geworden. „Wir nehmen die Sorgen der Menschen sehr ernst“, so Infrastruktur-Staatssekretärin Ines Jesse. Häuser und Firmen stehen auf einem gefährdeten Gelände. Es drohen Rutschungen.  Die Politik hat aber bislang kein Rezept, wie den Menschen in Lauchhammer geholfen werden kann.  Leider gebe es keine Lösung von der Stange, so  Jesse. Es müsse versucht werden, Pakete im Sinne der Betroffenen zu schnüren. Wegen möglicher Bergbauschäden müssen in der Wilhelm-Külz-Straße mehrere Anwohner und drei Unternehmen   bis 2022 das Gebiet verlassen. Gutachter hatten ausgekohlte Alttagebaue untersucht und eine Gefahr festgestellt.Die CDU im Landtag fordert ein Sofortprogramm von Bund und Land gegen Folgeschäden des früheren Bergbaus in der Lausitz. Bisher sei die Hilfe von Land und Bund nicht ausreichend gewesen, hatte CDU-Fraktionschef Ingo Senftleben kritisiert.