Kleiner Eingriff mit großer Wirkung - neue Methode in Bautzener Klinik
Neue Methode zur Behandlung von Herzpatienten im Krankenhaus Bautzen. Erstmals ist eine sogenannte Pulomonal-Venen-Isolation vorgenommen worden. Damit wird Vorhofflimmern behandelt. Der Chef der Oberlausitz-Kliniken GmbH OLK, Jörg Scharfenberg, spricht von einem Meilenstein. Die Methode sei ein wichtiger Fortschritt in der Behandlung von Herzrhythmusstörungen.
Für den Eingriff werden nur kleine Schnitte gesetzt. Minimalinvasiv, sagen dazu die Ärzte Bei der Pulomonal-Venen-Isolation werden elektrische Fehlleitungen in den Lungenvenen gezielt verödet. Damit kann unregelmäßiges Herzrasen gestoppt werden. Für viele Patienten verbessert sich die Lebensqualität, zum Teil auch die Lebenserwartung.
In Bautzen gibt es für rhythmologische Eingriffe wie diesen inzwischen eine Warteliste von mehr als zwei Monaten. Die OLK rüstet deshalb auf: Das Klinikum investiert fünf Millionen Euro in zwei neue Herzkathederlabore.