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Kleinod in Schloss Branitz wiederhergestellt

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Besucher von Schloss Branitz bei Cottbus können ein weiteres Kleinod bewundern. Das Treppenhaus wurde restauriert – mit den kostbaren Glasmalereien, dem Vestibül mit der Ahnengalerie und dem Waffengang. Wände, Farben, Stuck- und Holzflächen sind so wiederhergestellt worden, wie Fürst Pückler sie damals gestalten ließ. Zur Eröffnung heute war auch Elke Gräfin Pückler gekommen, eine Nachfahrin des Fürsten. Sie war beeindruckt. „Wir sind stolz und dankbar, dass die wertvollen Glasgemälde und Waffen nun wieder dort sind, wo sie der Fürst bereits sah. Manchmal glaubt man im Schloss, er wäre anwesend.“

Die Restaurierung hat 660.000 Euro gekostet. Das  Interieur wurde damit komplett wiederhergestellt.  Schloss Branitz ist damit wieder eines der vollständigen und eigenwilligsten Gesamtkunstwerke aus Architektur, Ausstattungskunst und den kulturhistorischen Sammlungen der zweiten Hälfe des 19. Jahrhunderts in Deutschland„

Im kleinen Vestibül sind rund 80 Waffen aus der Sammlung der Grafen Pückler und Callenberg ausgestellt: Jagdgewehre, Ehrendegen, Säbel, Pistolen und barocke Schwerter. Vor den beiden Hauptfenstern im Treppenhaus wurden die Glasgemälde aus der Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts angebracht.

Audio:

Elke Gräfin Pückler
Knut-Michael Kunoth im Gespräch mit Stefan Körner, Vorstand der Stiftung Fürst-Pückler-Museum, Park und Schloss Branitz