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Knapp 1.000 Schritte bis zum Heiligen Grab in Görlitz

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Jedes Jahr an Karfreitag begeben sich Christen in Görlitz auf Kreuzwegprozession. Die Route führt von der Peterskirche, dem Wahrzeichen von Görlitz,  die Nikolaistraße hinab, am Nikolaiturm vorbei, durch die Nikolaivorstadt bis zum Heiligen Grab, der verkleinerten Kopie des Jerusalemer Originals, wie es im Mittelalter existierte. 

Knapp 1.000 Schritte sind es auf der Via Dolorosa, vorbei an sieben Stationen. An einem der Punkte treffe ich Stadtführer Gunnar Buchwald. Die Station ist die Jesus-Bäckerei. 

O-Ton(den Ton vom Stadtführer vor der Jesus-Bäckerei einfügen – bitte schicke mir auch den Ton, damit ich ihn in den Audio-Beitrag einbauen kann. Danke.)

Dort verteilt der Bäckermeister  Tränenbrötchen an die Teilnehmer der Karfreitagsprozession. Das sind gebrochene Roggenbrötchen mit Hagelsalzkörnern, die das Leid Christi symbolisieren sollen. Die Prozession führt weiter durch die Nikolaivorstadt. Sie endet  mit einer Andacht zur Todesstunde Jesu Christi am Heiligen Grab.

Mit dem Ensemble aus Kirche St. Peter und Paul, Kreuzweg und Heilig-Grab-Anlage  besitze Görlitz  ein Zeugnis spätmittelalterlicher Frömmigkeit und Landschaftsarchitektur von europäischem Rang, so die Evangelische Kulturstiftung Görlitz.

Audio:

Knut-Michael Kunoth

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