Kohle für „Rostigen Nagel“
Der „Rostige Nagel“ wird aufgewertet. Die 30 Meter hohe Landmarke am Sedlitzer See bekommt ein attraktives Umfeld wie einen Wasserwanderrastplatz, eine Freitreppe zum See, Spielgeräte und ein Schattendach. Dafür hat das Land rund 1,2 Millionen Euro locker gemacht. Gestern wurde der Scheck übergeben. Der „Rostige Nagel“ ist ein beliebtes Ausflugsziel. Er wurde im vergangenen Jahr von mehr als 140.000 Besuchern bestiegen.
Das 30 Meter hohe und 111 Tonnen schwere Ungetüm aus Corten-Stahl wir im Jahr von circa 144.000 Besuchern in der Saison bestiegen, um einen weitläufigen Blick über die beiden Seen zu erhaschen, die die Schnittstelle zwischen Sachsen und Brandenburg im Lausitzer Seenland bilden.
Gebaut werden 38 neue Parkplätze mit zwei barrierefreien Stellplätzen. Dazu kommen zwei Busstellplätze mit einer großzügigen Wendeschleife. Der Radweg zum „Rostigen Nagel“, der direkt am Sornoer Kanal (Überleiter 10) liegt, wird neu erschlossen und als „Alte Sornoer Straße“ dem Radwegenetz hinzugefügt. Neue Fahrradstellplätze, Sitzgelegenheiten mit Schattendach sowie Bewegungs- und Spielangebote runden das neue Konzept ab.
Für die Wasserwanderer, die ab Juli dieses Jahres zwischen den vier Seen (Senftenberg, Geierswalde, Partwitz, Großräschen) pendeln können, werden fünf Fingerstege gebaut, die eine Pause an dem zweitältesten Turm im Lausitzer Seenland ermöglicht.
Die Fertigstellung der Umfeldgestaltung am „Rostigen Nagel“ ist für Ostern 2026 geplant.
