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Tagebaubesetzer in Jänschwalde haben aufgegeben

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 Die Besetzer der Förderbrücke im Tagebau Jänschwalde haben aufgegeben. Nach fast elf Stunden verließen sie  den Kohlebagger. Nicht die Polizei, sondern ein Gewitter hatte dafür gesorgt.Es könne zu gefährlich werden auf der Plattform, so eine Sprecherin  des „Ende Gelände“-Bündnisses.   Zuvor hatte die Polizei die Kohlegegner  aufgefordert, ihre Aktion   freiwillig zu beenden.  

Rund 15 Umweltaktivisten waren am Morgen auf die 40 Meter hohe Plattformgeklettert und hatten ein Transparent entrollt. Sie  forderten den die sofortige Abschaltung der Kohlekraftwerke. Die Förderbrücke wurde während der Besetzung vom Netz genommen. Der Kraftwerksbetrieb in Jänschwalde war aber nicht gefährdet.

Deutschland plant den Kohleausstieg bis spätestens 2038 - was Klimaaktivisten für zu spät halten. Das Gesetz zum Kohleausstieg soll kommende Woche beschlossen werden.