Kohlekommission mit Trillerpfeifen und Trommeln in Weißwasser empfangen

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Mehr als 2.000 Kraftwerker und Kohlekumpel aus der Lausitz und dem Mitteldeutschen Revier haben am Vormittag in Weißwasser für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Sie bereiteten den Mitgliedern der Kohlekommission einen lautstarken Empfang mit Trillerpfeifen und Trommelwirbel. Die Demonstranten forderten konkrete Konzepte für den Strukturwandel. 

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer zeigte sich solidarisch mit den Demonstranten. Die Ängste der Menschen sei berechtigt. So ein Strukturbruch wie 1990 dürfe sich nicht wiederholen. "Wir brauchen für den Strukturwandel einen vernünftigen Zeitkorridor", forderte Kretschmer. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke verlangte  einen Ausstiegspfad von 25 bis 30 Jahren. Beide Ministerpräsidenten forderten erneut  konkrete Projekte vom Bund für alternative Jobs in der Lausitz.

Die Kommission soll bis Jahresende ein Konzept vorlegen, wie der Strukturwandel in den Revieren im Rheinland, in der Lausitz und im Südosten Deutschlands durch die schwindende Bedeutung der Braunkohle gelingen kann. Zudem soll sie für den Klimaschutz ein Datum für das Ende der klimaschädlichen Verstromung des fossilen Energieträgers festlegen.

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Reporter Knut-Michael Kunoth

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke