Kommt der Phaeton als E-Auto?
Bei VW kommt wegen des Abgas-Skandals das erste Projekt auf den Prüfstand. Nach Ansicht von Betriebsratschef Bernd Osterloh muss dabei über die Zukunft des Phaetons gesprochen werden. Die Karosserie des VW-Luxusautos wird in Zwickau gefertigt, und in Dresden wird der Phaeton zusammengebaut.
Osterloh meinte heute, wenn schon Phaeton, dann als Elektro-Fahrzeug - mit 800 Volt, 15 Minuten Ladezeit und 500 Kilometer Reichweite. Wegen der aktuellen Abgas-Krise bei Volkswagen sei das jetzt das richtige Signal. In Sachsen hängen am Phaeton etwa 2.500 Arbeitsplätze.
Von der Phaeton-Neuausrichtung hin zum E-Auto wird das VW-Werk in Zwickau kaum negativ betroffen sein. An der neu konzipierten Karosse ändere sich nichts, sagte VW-Sachsen-Chef Siegfried Fiebig der Belegschaft. Allerdings werde der neue Phaeton ein oder zwei Jahre später als geplant auf den Markt kommen.