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Kommwohnen Görlitz wagt Experiment

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Die Kommwohnen GmbH lässt derzeit einen weiteren Block in Görlitz-Königs­hufen sanieren. Der Vierge­schosser Lausitzer Straße 32 – 38 erhält eine wärme­däm­mende Fassade und neue Balkons. Außerdem werden sechs Wohnungen zu drei Fünf-Raum-Wohnungen mit jeweils knapp 140 Quadrat­me­tern zusam­men­ge­legt. Damit sollen Angebote für Familien mit Kindern geschaffen werden. "Wir müssen abwarten, ob das aufgeht und angenommen wird. Wir setzen weiter auf Vielfalt", sagte Kommwohnen-Chef Arne Myckert. Der Leerstand der von Kommwohnen verwal­teten Wohnungen in Görlitz-Königs­hufen liegt nach eigenen Angaben bei 13 Prozent. In sanierten Blöcken sind es nur knapp vier Prozent.  In den Umbau des beton­grauen Viertels im Görlitzer Norden flossen in den vergan­genen Jahren 15 bis 20 Millionen Euro. Häuser wurden teilweise oder ganz zurück­ge­baut. Damit verschwanden rund 800 Wohnungen. Bäume überragen die gestutzte Platten­bauten, begrünte Wohnhöfe sind entstanden. Und so soll das Viertel den Charakter einer Garten­stadt vermit­teln. 

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Reporter Knut-Michael Kunoth