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Kontroverse Landtagsdebatte um Wölfe in Sachsen

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Kontro­verse Landtags­de­batte um Wölfe in Sachsen. Politiker haben vor einer weiteren Ausbrei­tung der Raubtiere gewarnt. Die Wolfs­risse hätten sich um ein Vielfa­ches erhöht. Mittler­weile stehe der Arten­schutz dem Schutz von Leib und Leben mehr und mehr entgegen, sagte der CDU-Landtags­ab­ge­ord­nete Jan Hippold. Umwelt­mi­nister Thomas Schmidt versuchte zu beruhigen.

Schmidt versprach, dass Sachsen bei seinem Wolfs­ma­nage­ment nachjus­tieren will. Dabei sollen auch Erfah­rungen aus dem Ausland einfließen. Er warb für eine sachliche Debatte. SPD und Opposi­tion erklärten, dass es bereits heute Möglich­keiten gebe, aggres­sive Wölfe zu töten. Die AfD forderte eine Obergrenze für Wölfe, schei­terte aber mit ihrem Antrag.

Vor drei Wochen hatten 200 Nutztier­halter aus Sachsen, Branden­burg und Nieder­sachsen auf einer Kundge­bung in Bautzen den Abschuss von sogenannten Problem­wölfen gefor­dert.