Konzept gegen Rechts für Cottbus
In Cottbus ist ein Konzept gegen Rechtsextremismus vorgestellt worden. Die Stadt hat Handlungsbedarf Sie sich mit einer gewachsenen und sich wandelnden Szene konfrontiert. Das Papier enthält verschiedene Handlungsfelder.
Es geht um Dialog und Debatte nach außen. Aber nicht nur. In der Verwaltung sollen Mitarbeiter geschult und für das Thema sensibilisiert werden, unter anderem durch Präventionsarbeit. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit mit Jugendlichen. Akteure sollen stärker vernetzt, Alltagsrassismus stärker bekämpft, die Kooperationen mit Migrationsvereinen ausgebaut werden.
Jeder sei gefragt, sich für ein weltoffenes, tolerantes, rechtsstaatliches Cottbus einzusetzen, sagte Oberbürgermeister Holger Kelch. In der 100.000-Einwohner-Stadt leben rund 10 000 Menschen mit ausländischem Pass. (dpa/red)