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Kooperation von Bund und Ländern im Kampf gegen Schweinepest gefordert

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Im Kampf gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest müssen Bund und Länder zusammenarbeiten und die Sicherungskosten gemeinsam übernehmen. Die betroffenen Regionen dürften nicht im Stich gelassen werden, forderte Sachsens Ministerpräsident heute bei einem Lokaltermin an der Neiße. 

Der Landkreis Görlitz ist ein Hotspot. Infizierte Wildschweine kommen weiter aus Polen über die Neiße und schleppen den Erreger ein. Seit Oktober vergangenen Jahres wurden fast 400 bestätigte Fälle festgestellt. Der Kampf gegen die Ausbreitung sei deshalb auch eine europäische Aufgabe, so Kretschmer.  An der  deutsch-polnischen Grenze sei der Infektionsdruck weiter sehr hoch.