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Kostbarer „Wirbelwind“ zurück in Bautzen

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Ein Meisterstück kehrt nach über  100 Jahren wieder zurück nach Bautzen: Das Tourbillon Nummer 41.000. Dabei handelt es sich um eine der wertvollsten Taschenuhren der Welt. Das Bautzener Museum bekam den Zeitmesser  1921 geschenkt. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor sich die Spur der Uhr. 

Die Ende des 19. Jahrhundert in Glashütte gefertigte Taschenuhr war im Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit anderen Bautzener Kunstschätzen ausgelagert worden, und zwar in eine Kaserne in Leisnig in Westsachsen.  Dort wurde sie gestohlen. Nach fast 75 Jahren tauchte das Tourbillon in einer Auktion bei Sotheby’s auf. Das Museum Bautzen schaltete sich ein. Mit finanzieller Hilfe des Freistaates Sachsen und der Kulturstiftung der Länder sowie Spenden konnte die Stadt  die Uhr wieder in ihren Besitz bringen. Sie gehört zu einer Sammlung von 19 Taschenuhren des Bautzener Unternehmers Otto Weigang.

Tourbillon heißt wörtlich übersetzt Wirbelwind. Es ist eine Vorrichtung, bei der das Schwing- und Hemmungssystem einer mechanischen Uhr sich um seine Achse dreht, um eine weniger lageabhängige Ganggenauigkeit zu erreichen (Quelle: Wikipedia)