Kraftakt für Königswartha
Viele Gemeinden und Städte in der Lausitz stehen vor einer Herausforderungen. Sie müssen die Bushaltestellen in ihren Orten behindertengerecht umbauen. Der Gesetzgeber hat eine Frist gesetzt – bis Ende dieses Jahres. Die meisten Kommunen werden das nicht schaffen.
Königswartha wird zehn Jahre dafür brauchen. Davon geht Bürgermeister Swen Nowotny ein. Gestern wurde das Konzept im Gemeinderat vorgestellt. In der Gemeinde zwischen Bautzen und Hoyerswerda gibt es 21 Bushaltestellen mit insgesamt 39 Bussteigen. Davon seien noch 24 Bussteige noch umzubauen. Kalkuliert wird im Durchschnitt mit rund 50.000 Euro pro Bussteig. Damit kämen rund 1,2 Millionen Euro zusammen. Doch nur etwa die Hälfte Kosten würde gefördert, so der Bürgermeister.
In diesem Jahr steht Geld für eine Seite einer Haltestelle bereit. 2022 sollen vier behindertengerechte Bussteige errichtet werden. Das kostet rund 200.000 Euro.