Kranke Kinder: Immer mehr Väter in Sachsen nehmen sich frei

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Wenn ein Kind krank ist, muss meist ein Elternteil zu Hause bleiben. Dass diese Aufgabe längst nicht mehr nur die Mütter übernehmen, zeigt eine Statistik der Kaufmännischen Krankenkasse KKH. Demnach betreuen auch in Sachsen immer mehr Väter ihren kranken Nachwuchs und nehmen sich dafür frei. Im vergangenen Jahr haben zu 23 Prozent die Männer Kinderkrankengeld beantragt. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren waren es nur zehn Prozent. 

Bei Erkrankung eines Kindes können sich berufstätige Eltern bis zu zehn Tage - alleinstehende Mütter und Väter jeweils bis zu 20 Tage - unentgeltlich von der Arbeit befreien lassen. Dafür erhalten sie von den gesetzlichen Krankenkassen Kinderkrankengeld, sofern das Kind unter zwölf Jahre alt ist und der Arzt eine Erkrankung sowie die notwendige Betreuung bescheinigt.