Krankenschwester als Schleuserin - Prozess in Görlitz
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Eine Krankenschwester hat mehrfach Migranten eingeschleust. Das Amtsgericht Görlitz verurteilte die Ukrainerin gestern zu zwei Jahren auf Bewährung. Sie gestand, dass sie sich vom Schleuserlohn den Umzug von Lemberg (Lviv) in der Ukraine nach Polen finanzieren wollte. Die Frau hatte sechs Fahrten von der polnischen Ostgrenze übernommen und insgesamt 40 Flüchtlinge eingeschleust. Sie saß ein halbes Jahr in Untersuchungshaft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.