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Kreative Köpfe für Görlitz

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Görlitz wird wieder zum Versuchslabor. Im Oktober beginnt eine weitere Probewohnen-Staffel. Thema diesmal ist Nachhaltigkeit. „Ein Wohn- und Arbeitsexperiment für ein klimaneutrales Görlitz“ – so der Titel. Fast 60 Haushalte haben sich beworben, davon ein Viertel aus dem Ausland: Polen, Österreich und den USA.

Constanze Zöllter vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung: „Zwei Drittel der Interessenten leben in Großstädten, zum Beispiel aus Berlin, Leipzig und Dresden“. Es seien Leute, die sich künstlerisch-kreativ mit der Thematik beschäftigen, darunter Bewerber aus der Filmbranche. Außerdem hätten sich Bewerber mit wissenschaftlichem Hintergrund gemeldet.

Die ersten Kandidaten beziehen im Oktober ihre Quartiere.   Sie sind aufgerufen, Ideen für Klimaneutralität einzubringen. Görlitz will das Ziel schon 2030 erreicht haben. Das Projekt  wird vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung begleitet. 

Die ausgewählten Bewerber wohnen drei Monate kostenlos in Görlitz. Vereine und Unternehmen aus der Stadt stellen Arbeitsräume bereit. Für das „Wohn- und Arbeitsexperiment“  können sich für  2022 und 2023 noch Bewerber melden.

Kontakt:  stadt-der-zukunft-auf-probe.ioer.eu

Für Görlitz ist das Probewohnen seit dem ersten Durchgang 2008 ein wichtiges Experiment der Stadtentwicklung. Mit der „Stadt der Zukunft auf Probe“ wirbt die östlichste Stadt Deutschlands zugleich um Umzugswillige und Rückkehrer. 

Audio:

Constanze Zöllter vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung