Kreis Görlitz ruft um Hilfe im Borkenkäfer-Kampf
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Im Kampf gegen die Borkenkäferinvasion hat der Görlitzer Landrat Bernd Lange Hilfe vom Bund gefordert. Er müsse Arbeitskräfte in die Wälder schicken. Sie sollen das geschädigte Holz so schnell wie möglich herausfahren, damit sich der Borkenkäfer nicht weiter ausbreiten kann.Die eigenen Kapazitäten seien erschöpft. Lange verglich die Schädlingsplage mit den Hochwasserkatastrophen 2010 und 2013. Inzwischen sind schon 90.000 Festmeter Holz geschädigt – 70.000 Kubikmeter sind noch in den Wäldern.
Kahle Flächen in den Königshainer Bergen oder am Hutberg – der Borkenkäfer verändert das Landschaftsbild. Ganze Waldstücke sterben. Bis neue Bäume herangewachsen sind, wird es Jahre dauern.
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Reporter Knut-Michael Kunoth