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Kreissparkasse Bautzen baut über 30 Stellen ab

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Anhal­tend niedrige Zinsen zwingen Kreis­spar­kasse Bautzen zum Sparen. Bis 2018 werden 32 Stellen gestri­chen – sozial­ver­träg­lich über ein Alters­teil­zeit­mo­dell, so Vorstands­vor­sit­zender Dirk Albers. 64 von 69 Mitar­bei­tern hätten das Angebot genutzt. Die Kreis­spar­kasse Bautzen rechnet durch niedrige Zinsen mit einem Ertrags­rück­gang von zehn Prozent pro Jahr.

Die Kreis­spar­kasse Bautzen hat derzeit 322 Beschäf­tigte.  Sie verfügt über ein Netz von 23 Filialen und 20 Selbst­be­die­nungs­stand­orten.  Größere Inves­ti­tionen sind in diesem Jahr nicht geplant.  

 Die Kreis­spar­kasse Bautzen hat nach eigenen Angaben 98.000 Privat- und 7.000 Firmen­kunden. 2015 wurden 91.500 Girokonten geführt und damit rund 500 mehr als ein Jahr zuvor. Dagegen sank die Zahl der Sparkonten um 500 auf 93.000.

Die Kunden haben insge­samt  rund 1,4 Milli­arden Euro auf  die hohe Kante gelegt. Trotz niedriger Zinsen wird mehr gespart. Die Einlagen erhöhten sich um fast 70 Millionen Euro. Das ist ein Plus von mehr als fünf Prozent.

Kredite in Höhe von 118 Millionen Euro wurden vergeben und damit fast 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Fast 40 Millionen Euro liehen sich private Häusle­bauer.  

Audio:

Vorstands­vor­sit­zender Dirk Albers