Kreistag Bautzen soll über Wohnprojekt für Migranten in Hoyerswerda entscheiden
Ein Wohnprojekt für 100 Migranten in Hoyerswerda ist heute Thema im Kreistag Bautzen. Sie sollen in 25 Wohnungen untergebracht werden. Der Plan sollte schon im August im Sozialausschuss abgestimmt werden. Es wurde aber auf Antrag der AfD von der Tagesordnung genommen. Der Landkreis Bautzen will – wie es im Nachbarkreis Görlitz schon seit Jahren praktiziert wird – Asylbewerber dezentral unterbringen. Damit könnten Notunterkünfte geschlossen werden. Die Kosten für das Wohnprojekt in Hoyerswerda betragen – bei Vollbelegung und einer Laufzeit von drei Jahren - mehr als 1,2 Millionen Euro. Betreiber soll der AWO Kreisverband Lausitz werden. Er ist schon im Asylbewerberheim Boxberg aktiv.
Gegen das Projekt ist die AfD. Sie befürchtet, dass damit die Tür geöffnet wird für - so wörtlich – „Massenmigration in die Wohngebiete des Landkreises Bautzen“.