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Kreistag Görlitz fordert Regulierung der Wolfsbestände

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Der Kreistag Görlitz hat eine Regulierung der Wolfsbestände gefordert. Da wo sich sehr viele Tiere aufhalten, sollte eingegriffen werden können. Vorgeschlagen wird ein Abschussplan oder eine Abschussquote. Damit folgte der Kreistag mehrheitlich einem Antrag von CDU und FDP.  Weitere Forderungen, wie z.B. nach einer 100prozentigen Förderung des Herdenschutzes und einer  raschen und unbürokratischen Schadensregulierung, stehen schon in dem  in dieser Woche vorgelegten Entwurf  der  sächsischen Wolfsverordnung. Außerdem sollen Jäger, die sichtbar kranke Wölfe abschießen, straffrei ausgehen.  Die AfD forderte wolfsfreie Zonen. Tiere, die in Siedlungs- und Weidegebiete eindringen, sollten abgeschossen werden. Ihr Antrag fand aber keine Mehrheit.Landrat Bernd Lange kritisierte, dass schon viel früher hätte reagiert und reguliert werden müssen.  Der soziale Frieden sei inzwischen gestört. "Angesichts der über 100 Wolfsrisse im Landkreis muss endlich gehandelt werden", so Lange. 

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Landrat Bernd Lange