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Kreistag Spree-Neiße und Cottbus lehnen Kreisreformplan ab

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Der Wider­stand gegen die geplante Kreis­re­form in der Nieder­lau­sitz wächst. Die Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung hält an der Kreis­frei­heit der Stadt fest. Eine entspre­chende Stellung­nahme an das Land wurde gestern ohne Gegen­stimme gefasst. Cottbus befürchtet, dass mit der Kreis­re­form die Verwal­tung aufwen­diger und teurer wird. 

Auch der Kreistag Spree-Neiße lehnte gestern den Entwurf zur Kreis­re­form ab – aller­dings nicht einmütig, sondern mit 27 Ja- und 17-Nein-Stimmen. Die Landes­re­gie­rung in Potsdam plant einen Lausitz-Kreis. Darin sollen die Regionen Elbe-Elster, Oberspree­wald-Lausitz und Spree-Neiße sowie die kreis­freie Stadt Cottbus aufgehen. Das Kreis­ge­bilde würde sich dann von Mühlberg an der Elbe bis nach Forst an der Neiße erstre­cken.