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Kreistag weist Weg für Zukunft der Kamenzer Schwimmhalle

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Das Schulschwimmen im Kamenzer Hallenbad ist vorerst gesichert. Der Kreistag hat für den Weiterbetrieb einen Zuschuss von 125.000 Euro für dieses Jahr bewilligt. Außerdem sollen Mittel für Januar bis Juli 2019 in den Kreishaushalt eingestellt werden. Die Kreisverwaltung wurde beauftragt, bis zum Kreistag im September dieses Jahres eine kostendeckende Entgeltordnung vorzulegen und Betreibermodelle für eine mögliche Übergabe der Halle an Dritte zu prüfen. An den Kosten soll sich die Stadt Kamenz in besonderer Weise beteiligen - mit einem "Sitzgemeindeanteil" von möglichst 20 Prozent. Sollte es hier zu keiner Einigung kommen, sind für den Landkreis die Voraussetzungen für eine Sanierung der Halle nicht gegeben.

Die jährlichen Betriebskosten betragen rund 550.000 Euro. Sie werden durch Einnahmen in Höhe von etwa 300.000 Euro nur zum Teil gedeckt.  Außerdem ist die Sanierung des mehr als 20 Jahre alten Baus dringend notwendig.

Die Halle wird von 38 Grundschulen in der Region für den Schwimmunterricht genutzt. Das sind rund 1.000 Stunden im Jahr. "Sie ist damit von überregionaler Bedeutung", so Landrat Michael Harig.  Außerdem trainieren dort Vereine aus Kamenz und Umgebung. Das Hallenbad wird natürlich auch von der Öffentlichkeit genutzt.

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Vize-Landrat Udo Witschas
Reporter Knut-Michael Kunoth