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Kriminalpolizei prüft Gerücht zu einem mutmaßlichen Raubüberfall in Zittau

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Die Polizei sucht Zeugen zu einem möglichen Raubüberfall in Zittau. Passiert sein soll dieser am Donnerstagmorgen. Ein 23-jähriger Zittauer hatte auf seinem Facebook-Profil mitgeteilt, von drei unbekannten Personen beraubt worden zu sein. Bei den Tätern soll es sich seinen Worten nach um Migranten gehandelt haben. Bei einer Befragung soll sich der Mann in erste Widersprüche verstrickt haben.Hier können Sie die komplette Info der Polizei nachlesen:Kriminalpolizei prüft Gerücht zu einem mutmaßlichen Raubüberfall - Zeugen gesucht

Bezug: 2. Medieninformation vom 7. September 2018

Zittau, Markt
06.09.2018, gegen 04:10 Uhr

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen zu einem mutmaßlichen Raubüberfall, der sich am frühen Donnerstagmorgen der zurückliegenden Woche auf dem Markt in Zittau zugetragen haben soll. Ein 23-jähriger Zittauer hatte auf seinem Facebook-Profil mitgeteilt, von drei unbekannten Personen beraubt worden zu sein. Bei den Tätern soll es sich seinen Worten nach um Migranten gehandelt haben. Die Polizei berichtete am Freitag von dem Beitrag und eingeleiteten Untersuchungen zur Klärung des Geschilderten.

Ermittler des örtlichen Reviers haben den Verfasser des Textes bereits befragt. Dabei verstrickte er sich in Widersprüche. So stellte es sich bereits als Lüge heraus, wie behauptet die Polizei angerufen zu haben.

Zu dem Verdacht des Raubes dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei unverändert an. Die Tat soll vor einem Café geschehen sein. Um den Wahrheitsgehalt der Aussagen des Mannes weiter überprüfen zu können, suchen die Ermittler Zeugen.- Wer hat den geschilderten Raubüberfall auf dem Markt in Zittau am Donnerstagmorgen gegen 04:10 Uhr gesehen?
-Wer weiß, wo sich der 23-Jährige zu der Zeit aufgehalten hat?
-Wer kann Angaben zu den Schilderungen des Mannes machen?Hinweise nimmt das Polizeirevier Zittau-Oberland unter der Rufnummer 03583 62-0 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. Sollten sich die Schilderungen nicht bestätigen, droht dem 23-Jährigen ein Strafverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat. Das Ergebnis der Untersuchungen bleibt abzuwarten. (tk)