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Krimiserie „Lauchhammer“ erstmals öffentlich präsentiert

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Die in der Lausitz gedrehte Krimiserie „Lauchhammer“ wurde nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Beim 39. Filmfest München flimmerte der Streifen am Freitagabend in der Kategorie „Neues Deutsches Fernsehen“ über die Leinwand. 

„Lauchhammer“ war ursprünglich „nur“ der Arbeitstitel der Produktion. Während der Dreharbeiten im Sommer letzten Jahres entschied man sich jedoch dafür, die Krimiserie tatsächlich auch so zu nennen. Gedreht wurde an mehreren Standorten in der Lausitz - neben Lauchhammer auch in Hoyerswerda und Lauta.

Im Mittelpunkt des Sechsteilers steht ein mysteriöser Mord eines jungen Mädchens an einem Tagebausee in der Region. Alles deutet zunächst auf ein Sexualdelikt hin – doch dann reichen die Spuren auf einmal bis in die Vorwendezeit zurück. Keine leichte Aufgabe für die erfahrenen Ermittler, denn der Fall wird sie unfreiwillig auch in den Ort ihrer Kindheit verschlagen. Die Serie bewegt sich auf zwei Zeitebenen: 1985 und 2018. Neben der ehemaligen Poliklinik in Lauchhammer-West sind auch die ehemalige Schule in Lauchhammer-Süd und die Kunstgießerei zu Filmkulissen umfunktioniert wurden.

Regie für die Episoden hat der Berliner Drehbuchautor Till Franzen geführt, der bereits 2019 bei dem in Görlitz gedrehten Spielfilm „Wolfsland“ die Leitung übernommen hatte.