Kringelsdorfer von Lkw-Verkehr genervt
Lkw donnern seit einiger Zeit durch den Boxberger Ortsteil Kringelsdorf. Anwohner an der Klittener Straße sind genervt. Eine Bürgerinitiative fordert u. a. die Weiterführung der Umgehungsstraße durch den Landkreis, ein Tempo-30-Limit und die Einführung eines Richtungsverkehrs für alle Lkw im Ort. Sie wandte sich mit einer schriftlichen Anfrage an den Ortschaftsrat. Das Anliegen wurde an das Landratsamt weitergleitet.
Wir haben bei der Kreisverwaltung angefragt: Wie kann die Situation entschärft werden? Die Antwort:
„Am 30. Juli 2019 gab es dem von Ihnen angesprochenen Sachverhalt eine Verkehrsschau. Die Verkehrsschaukommission besteht aus Vertretern des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, der Unteren Straßenverkehrsbehörde, der Polizei und der Gemeindeverwaltung. Der Bürgerinitiative wurde sachlich erklärt, dass Staatsstraßen entsprechend des Gesetzes Straßen sind, die untereinander oder zusammen mit Bundesfernstraßen ein Verkehrsnetz bilden und dem Durchgangsverkehr dienen oder zu dienen bestimmt sind. Die Staatsstraße hat die Funktion der Aufnahme des LKW-Verkehrs. Die Staatsstraße S 131 verbindet die B 156 mit der B 115. Eine Sperrung der S 131 in der Orstdurchfahrt Kringelsdorf für Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonne (LKW) ist aus gesetzlicher Sicht nicht möglich.Der Vorschlag der Verkehrsschaukommission – eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h für LKW – wurde durch die Bürgerinitiative abgelehnt. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr wird nach unserer Information in den nächsten Wochen hierzu Festlegungen treffen“.