Künftige Ausrichtung der Porzellan-Manufaktur Meissen auf dem Prüfstand
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Der Freistaat stellt ein umstrittenes Strategiepapier zum Umbau der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen auf den Prüfstand. Die Wirtschaftsberatungsgesellschaft KPMG soll das Konzept des Manufaktur-Geschäftsführers Christian Kurtzke auf seine Plausibilität prüfen. Das teilte Finanzminister Georg Unland am Donnerstag in Dresden mit. Das Gutachten sei Grundlage für die weitere finanzielle Begleitung. Zum Verkauf stehe die Manufaktur nicht, sagte Unland. Kerngeschäft bleibe das Porzellan. Geschäftsführer Kurtzke plant, die Manufaktur zu einem Luxuskonzern umzubauen. Der Betrieb schreibt rote Zahlen.