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Kunst erklimmt Görlitzer Peterskirchtürme

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Die höchstgelegene Baustelle in Görlitz ist zur Projektionsfläche für Street-Art-Kunst geworden. An den mit Gerüsten eingehüllten Türmen wurden fünf Bilder angebracht. Sie sind in einer Höhe von rund 50 Metern weithin sichtbar. Zwei wurden heute  Vormittag enthüllt. Zwei weitere sollen morgen folgen.Vier Bilder wurden von der in Bautzen geborenen Graffiti-Künstlerin Claudia Walde  geschaffen und eins von zehn Görlitzer Schülern. Walde wählte Europa  als Leitmotiv für ihre abstrakten Werke. Die aus Sohland an der Spree stammende Künstlerin hat sich längst in der internationalen Szene  einen Namen gemacht.  Unter ihrem Pseudonym „MadC“ gilt die 38-Jährige  inzwischen als eine der weltweit bekanntesten Graffitikünstlerin. In mehr als 35 Ländern sind ihre Werke zu sehen. Die beiden Türme der Peterskirche – des Wahrzeichens von Görlitz – werden derzeit saniert.  Die beiden Türme der Peterskirche – des Wahrzeichens von Görlitz – werden derzeit saniert.  An den 16 Bekrö­nungen an den Fenster­öff­nungen und an den Filial­türm­chen wurden Schäden festgestellt.  Die Sanierung kostet über 900.000 Euro. Bis zum  Herbst sollen die Arbeiten erledigt sein. Dann wird sich die Görlitzer Peterskirche  wieder unverhüllt zeigen.

Audio:

Reporter Knut-Michael Kunoth im Gespräch mit der Street-Art-Künstlerin Claudia Walde "MadC"
Zehn Görlitzer Schüler haben eines der Bilder an den Peterskirchtürmen geschaffen. Mit drei Schülerinnen kam Reporter Knut-Michael Kunoth ins Gespräch